Stoppen wir die Kälbertransporte!

EXKLUSIVE RECHERCHE: Erstmals ist es unserem Team gelungen, den Leidensweg dreier Kälber von der Geburt in Österreich bis zu deren Schlachtung im Libanon nachzuverfolgen.

Bereits 148.800 Menschen helfen mit, die Transporte zu beenden.

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Bereits 148.800 Menschen helfen mit, die Transporte zu beenden.

Aus den Augen, aus dem Sinn – Ihr Schicksal sollte im Verborgenen bleiben.

Gerade einmal wenige Wochen alt sind die Kälber aus der Milchwirtschaft, wenn sie ins Ausland transportiert werden.

Damit eine Kuh wirtschaftlich gesehen genug Milch gibt, muss sie jedes Jahr ein Kalb zur Welt bringen. Die Kälber werden meist noch am Tag der Geburt von ihren Müttern getrennt. Die meisten weiblichen Kälber werden später als Milchkühe weitergenutzt – die männlichen sind für die Milchwirtschaft nutzlos. Zehntausende von ihnen werden jedes Jahr ins Ausland transportiert. Ihre Ziele sind riesige Mastanlagen in Italien, Spanien oder Polen. Diese Kälber sind ein ungewolltes Nebenprodukt der Milch-, und Käseproduktion – dementsprechend ist auch der Umgang mit ihnen.

In vielen Fällen geht es nach wenigen Monaten der Mast per Schiff weiter zur Schlachtung in den Libanon, nach Israel oder in die Türkei. Länder in denen keine Tierschutzgesetze existieren, die sie noch schützen könnten.

Der lange Weg der Milchkälber

Jede Woche werden Kälber aus ganz Österreich zusammengesammelt und in Bergheim bei Salzburg, auf große Tiertransporter verladen.

Über 21 Stunden sind Transporter von Bergheim bis Vic in Spanien unterwegs. Die 2 bis 8 Wochen alten Tiere müssen während der kompletten Transportzeit Hunger und Durst leiden – denn eine Versorgung auf den LKWs ist technisch nicht möglich.

Die tatsächliche Reise der Kälber geht jedoch noch weit länger.

Vor ihrem kurzen Aufenthalt in Bergheim haben sie bereits eine Fahrt vom Hof zu einer Sammelstelle im eigenen Bundesland hinter sich, von der aus sie bereits ein paar Stunden nach Bergheim transportiert wurden. Diese Transporte werden von Behördenseite vernachlässigt, da es sich um Inlandstransporte mit dem Zielort Bergheim bei Salzburg handelt – dabei ist von vornherein klar, dass die Reise für sie gleich im Anschluss weiter geht.

Nach ihrer Ankunft in Vic das selbe Spiel: Hier bleiben die Kälber zwar meist immerhin über Nacht und können sich das erste Mal hinlegen, doch schon am nächsten Morgen geht es mit kleineren Transportern weiter ins Landesinnere zu verschiedensten Mastanlagen. Hier werden sie die nächsten sechs bis acht Monate ihres Lebens gemästet.

Einige von ihnen treten danach eine noch weit längere und strapazenreichere Fahrt in den Nahen Osten an.

Mit dem Export in ein anderes EU-Land gibt Österreich die Verantwortung für den Schutz der Tiere ab. Sie tauchen erst im Bildmaterial von Tierschutzorganisationen wie Animals International wieder auf, wenn es gelingt, wie hier, sie bei ihrer Schlachtung wiederzufinden.
Die drei dokumentierten Rinder wurden nach einem zweiwöchigen Transport per Schiff in den Nahen Osten gebracht und kurz darauf bei vollem Bewusstsein geschlachtet. Aktuelle Aufnahmen der Organisation Animals International zeigen den minutenlangen Todeskampf der österreichischen Tiere.

Stell dir vor, du bist ein unerwünschtes Nebenprodukt.

Bei der Mast von Milchkälbern

Großbetriebe im Ausland mit bis zu 10.000 Tieren haben sich auf die Mast von Milchkälbern spezialisiert. Der Umstand, dass die Haltung weniger strengen Auflagen unterliegt wie in Österreich macht das Geschäft noch lukrativer. Doch die Bedingungen vor Ort sind als skandalös zu bezeichnen:

In großen, oft fensterlosen Hallen werden die Kälber die ersten Wochen in Einzelboxen untergebracht. Mit ihren kleinen Klauen rutschen sie immer wieder in die Spalten ab mit denen der Boden durchzogen ist. Eine weiche Unterlage, Stroh oder Heu gibt es nicht.

Bei der grausamen Schlachtung

Tiere, denen nach tagelangen Transporten die Augen ausgestochen und Sehnen durchtrennt werden – und im Anschluss ohne Betäubung geschlachtet werden. Brutaler Alltag in den Zielländern der österreichischen Rinder.

Drei Rinder konnten aufgrund ihrer Ohrmarken eindeutig identifiziert und Milchwirtschaftsbetrieben in Österreich zugeordnet werden – ihr Schicksal hätte verhindert werden können.

  • Nummer: AT xx 4887 xxx
  • Geboren: 26.11.2018
  • Ort: Lustenau
  • Alter Export: 3 Wochen
  • Gemästet: Spanien
  • Getötet: Libanon, 13.8.2019
  • Alter: 8,5 Monate
  • Nummer: AT xx 2041 xxx
  • Geboren: 02.12.2018
  • Ort: Eggelsberg
  • Alter Export: 15 Tage
  • Gemästet: Spanien
  • Getötet: Libanon, 13.8.2019
  • Alter: 9 Monate
  • Nummer: AT xx 2234 xxx
  • Geboren: 07.11.2018
  • Ort: Fieberbrunn
  • Alter Export: 4 Wochen
  • Gemästet: Spanien
  • Getötet: Libanon, 13.8.2019
  • Alter: 10 Monate

„Hilf mit, diese Transporte zu stoppen - für immer.“

„Du kannst ihnen helfen!“

Unterstütze unsere Petition, denn nur gemeinsam können wir diese qualvollen Transporte beenden, bevor sie entstehen.

Die Politik muss den Wunsch der Bevölkerung endlich ernst nehmen und diese Transporte sofort unterbinden.

Dankeschön!

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